Als Patient gehen Sie nicht zu irgendeiner Praxis, sondern zu einer in der Sie sich wohl fühlen und in der Sie dem Arzt und seinem Team vertrauen können, dass diese auf Ihre Bedürfnisse mit dem besten (Fach-)Wissen und Gewissen eingehen.
Wir möchten Ihnen dieses Vertrauen geben und uns Ihnen kurz vorstellen: Mein Name ist Dr. Oliver Setzer. Seit 1995 bin ich als Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, plastische Operationen und Allergologie niedergelassen. Meine eigene Praxis in Schorndorf wurde 2007 im Gesundheitszentrum des Schorndorfer Krankenhauses eröffnet.
In meiner Praxis sind wir ein eingespieltes Team und halten uns und regelmäßig mit Fort- und Weiterbildungen auf den neuesten Stand der Medizin, um Ihnen die bestmögliche Behandlung bieten zu können. Natürlich legen wir hierbei großen Wert auf individuelle medizinische Beratung, Qualität und Freundlichkeit und freuen uns Sie in unserer Praxis begrüßen zu dürfen.
Tinnitus_News
Was ist eine Tinnitus
Ohrgeräusche! Nahezu jeder Mensch hat sie schon einmal erlebt: Es pfeift, brummt, summt oder zischt für einige Sekunden oder Minuten im Ohr. Dann verschwindet das Geräusch wieder. Dieses Phänomen ist völlig normal. Anders verhält es sich, wenn das Ohrgeräusch, auch Ohrensausen oder Ohrenklingeln genannt, anhaltend oder immer wieder über einen längeren Zeitraum wahrgenommen wird. In diesen Fällen spricht man medizinisch von einem Tinnitus (lat. „tinnire“ = klingeln, klimpern oder schellen). Das Charakteristikum eines Tinnitus ist, dass dieses Geräusch nicht durch die Umwelt, sondern im Patienten selbst verursacht wird und keinen Informationswert für den Betroffenen besitzt. Nur selten kann man einen Tinnitus auch tatsächlich hören, man spricht dann von „objektivem Tinnitus“, der zum Beispiel bei Gefäßstenosen aufritt.
Die Beeinträchtigung durch einen Tinnitus im Alltag erleben Betroffene unterschiedlich – auch abhängig von der Ausprägung. Viele Patienten können mit dem Ohrgeräusch leben, einige aber belasten die Ohrgeräusche sehr. In diesen Fällen wird aus dem ursprünglichen Symptom „Tinnitus“ eine eigenständige Erkrankung, die psychotherapeutischer Unterstützung bedarf.
Die möglichen Ursachen für das Auftreten eines Tinnitus sind vielfältig und noch nicht abschließend geklärt. Die Patienten, bei denen ein Tinnitus nach einem emotionalen Erlebnis bzw. Stress oder starker Lärmbelastung – anfänglich z.B. in Form eines Hörsturzes verbunden mit einer Hörminderung – aufgetreten ist, sind gegenüber denen, die ihn erstmals nach einer körperlichen Störung wahrgenommen haben, in der Überzahl. In jedem Fall muss ein Tinnitus ernst genommen werden, die Betroffenen sollten den Besuch beim HNO-Arzt keinesfalls aufschieben.
Ein Tinnitus kann sich prinzipiell in jedem Lebensalter entwickeln, tendenziell aber vermehrt mit zunehmendem Alter. Die meisten Betroffenen sind beim ersten Auftreten zwischen 40 und 50 Jahren. Allerdings steigt aufgrund lärmintensiver Freizeitaktivitäten der Anteil der jungen Patienten bis zum 30. Lebensjahr seit einigen Jahren. Laut der Dt. Tinnitus-Liga haben in Deutschland etwa 3 Millionen Erwachsene einen chronischen Tinnitus, d.h. einen Tinnitus der länger als 3 Monate besteht. Jährlich kommen circa 270.000 Neuerkrankungen hinzu. Der Anteil der Tinnitus-Patienten bei hochgradig schwerhörigen oder gehörlosen Menschen ist besonders hoch. Ein chronischer Tinnitus ist zwar nicht medikamentös heilbar, aber heutzutage gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die den Umgang mit der Erkrankung erleichtern und den Patienten wieder mehr Lebensqualität geben. Dazu zählen eine umfassende Aufklärung sowie die akustische Stimulanz, d.h. das Angebot von Hörreizen, gerade bei schwerhörigen Patienten, sind hierbei ganz wichtige Säulen.
Erfolgreicher Abschluss zur medizinischen Fachangestellten
Unsere Mitarbeiterin Frau Maier hat ihre Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten erfolgreich abgeschlossen!
Das Praxisteam gratuliert von ganzem Herzen und begrüßt Sie als ganz herzlich in unserem Team!
Info_Sinusitis
Nasennebenhöhlenentzündung – ab wann ist sie chronisch?
Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen wird auch als Sinusitis bezeichnet. Durch vermehrte Schleimansammlung, z.B. aufgrund eines Schnupfens, verschließen sich die Öffnungen (Ostien), über welche die Nasennebenhöhlen mit der Nase verbunden sind. Der Schleim sammelt sich in den Nebenhöhlen (Sinus) und die Nasennebenhöhlen entzünden sich (Sinus-itis).
Die Symptome einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung sind einer akuten Entzündung sehr ähnlich: vermehrte Schleimbildung, behinderte Nasenatmung, Gesichts- und Kopfschmerzen, Riechstörungen. Meistens sind sie aber schwächer ausgeprägt und nicht so eindeutig zu erkennen. Von einer chronischen Sinusitis spricht man, wenn die Beschwerden öfter als viermal pro Jahr auftreten oder länger als drei Monate anhalten.
Eine chronische Sinusitis kann aus einer nicht ausgeheilten akuten Sinusitis hervorgehen. Oft sind aber auch anatomische Besonderheiten wie eine verkrümmte Nasenscheidewand, Allergien oder Nasenpolypen die Ursache. In seltenen Fällen können auch schwerwiegende Erkrankungen der auslösende Faktor sein. Deshalb sollten Sie bei Verdacht auf eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung in jedem Fall den HNO-Arzt aufsuchen!
Eine chronische Nebenhöhlenentzündung betrifft besonders häufig die Kieferhöhlen und die Siebbeinzellen. Die Stirnhöhle und Keilbeinhöhle sind seltener befallen.
Quelle: HNO-Ärzte im Netz – Herausgeber Dtsch. Berufsverband der HNO-Ärzte